Jackass 3D (2010)

OT: Jackass 3D - 94 Minuten - Dokumentation / Action / Komödie
Jackass 3D (2010)
Kinostart: 29.10.2010
DVD-Start: Unbekannt - Blu-ray-Start: Unbekannt
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Filmkritik zu Jackass 3D

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Johnny Knoxville und sein Team sorgten von 2000 bis 2002 auf MTV mit ihrer Serie Jackass für durchgeknallte Unterhaltung. Dass die Serie nicht unumstritten war, wurde schon durch das Thema bedingt: Eine Gruppe Freunde aus der Skaterszene verletzt sich vorsätzlich selbst in waghalsigen Stunts und Streichen und garniert wird das Konzept mit Humor weit unter der Gürtellinie. Im Fernsehen ging irgendwann die Luft aus, aber dank der großen Fangemeinschaft kommt mittlerweile bereits der dritte Ableger in die Kinos.

 

Und geboten wird wieder einmal alles was sich die Fans erwarten: Egal ob Kollegen im Büro mit einer übergroßen Hand begrüßt werden, die sie niederschlägt, sobald sie einen Raum betreten, oder ob man sich gemeinsam mit einem wilden Bullen in eine Arena wagt. Körperverletzungen sind vorprogrammiert. Als Abwechslung zu den Verletzungsgeschichten werden einige Straßengags dazugemischt und natürlich Geschmacklosigkeiten wie eine Baustellentoilette, die an Gummibändern nach oben geschleudert wird…

 

Man kann es sich bereits denken: Für Filmkritiker ist Jackass 3D nicht gemacht und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Film fällt schwer. Im Prinzip kann man es sich einfach machen: Wer mit den bisherigen Filmen und der TV-Serie etwas anfangen kann, der wird auch mit dem neuesten Streich seine Freude haben. Dementsprechend gilt natürlich auch der Umkehrschluss, denn wer die Serie schon abstoßend fand, der wird garantiert auch den dritten Film abstoßend finden.

 

Die auffälligste Neuerung trägt der Film dabei schon im Titel: Das Ganze ist jetzt in 3D zu begutachten. Wirklich ausgespielt wird die Technologie aber nur bei der Intro- und Abschlusssequenz, die beide im Studio gedreht wurden und ganz bewusst auf den 3D Effekt bauen. Ansonsten kommt das gewohnte, sketchartige System der Serie auch im Film zum Einsatz und bei den Dreharbeiten wird halt diesesmal eine 3D-Kamera benutzt, ohne dass dies jedoch wirklich Sinn machen würde. Denn im Mittelpunkt stehen die Stunts und Gags und bei diesen ist es eben nicht wirklich möglich sinnvolles 3D-Staging zu betreiben.

 

Wie bereits erwähnt ist der Film genauso im Sketchmuster aufgebaut wie man es von der Marke Jackass kennt. Das bedingt natürlich auch, dass die Qualität der einzelnen Nummern teilweise sehr stark schwankt. Von wirklich unterhaltsamen Szenen (wie den kurzen „Rocky“ Einschüben) bis zu absolut geschmacklosen Schwachsinn den niemand braucht, ist alles vertreten. Problematisch ist nur, dass man gerade dem Aushängeschild Johnny Knoxville (der ja versucht hat als „normaler“ Schauspieler durchzustarten) anmerkt, dass er scheinbar gar nicht begeistert davon ist nun wieder bei Jackass gelandet zu sein. So wirken manche Lacher über die eigenen Gags teilweise arg gekünstelt.

 

Fazit:

Die Ausgangslage ist klar: Wer mit Jackass nichts anfangen kann meidet den Film, die Fans der Serie werden auch mit diesem Film ihren Spaß haben. Ein paar Auffälligkeiten seien dennoch erwähnt: Hauptdarsteller Johnny Knoxville muss sich manchmal arg bemühen über die Gags noch zu lachen und der 3D Effekt erscheint nur in der Intro- und Abschlusssequenz, die im Studio gedreht wurden, sinnvoll. Ansonsten sollten die Fronten geklärt sein.

 

Wertung:

5/10 Punkte

Filmering.at
Community
Ø Wertung: 6/10 | Kritiken: 1 | Wertungen: 4
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